AUSSTELLUNGEN
Gedenken und Erinnern an die rassistischen Ausschreitungen in Rostock
Podcast-Episode: Wir erinnern … an rechte Gewalt.
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Open external content on original siteLichtenhagen, Mölln, der NSU, die Anschläge von Halle und Hanau: Rechte Gewalt wird immer sichtbarer – doch auch die Erinnerung an die Betroffenen. Wie sieht das kollektive Gedächtnis an den Orten der Anschläge aus?
Die Podcast-Reihe »Wir erinnern…« der Heinrich-Böll-Stiftung befragt Expert:innen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland. Es geht um Erinnerung an bspw. die SED-Diktatur, den Kolonialismus oder rechten Terror.
Die sechste Folge führt uns nach Rostock ins Dokumentationszentrum »Lichtenhagen im Gedächtnis« und nach Köln zur Initiative »Herkesin Meydanı«, die an den Nagelbombenanschlag in der Keupstraße erinnert. Es sind zwei von vielen Initiativen, die sich auf lokaler Ebene für die Aufarbeitung und Anerkennung rechter Gewalt einsetzen. In unserem Gespräch richten wir den Blick auf die Perspektiven der Betroffenen und diskutieren, wie Erinnerung an rechte Gewalt zu einem offenen, gemeinsamen Prozess werden kann.
Unsere Gäste:
- Johann Henningsen, Historiker und politischer Bildner an der Dokumentationsstelle »Lichtenhagen im Gedächtnis«
- Kutlu Yurtseven, Sozialpädagoge, Schauspieler, Musiker und Aktivist in der Initiative »Herkesin Meydanı«
„Gute Gesellschaft“ – ein Kunst- und Gesprächsprojekt der Heinrich-Böll-Stiftung MV
Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur
Geschichte bleibt auch deswegen spannend, weil sie immer wieder neu ausgehandelt wird. 35 Jahre nach der Friedlichen Revolution wird deutlich, dass das kulturelle Gedächtnis über die DDR und die Transformationsphase nach der Wiedervereinigung vielschichtig bleibt. Die Perspektiven von Menschen verschiedener Generationen und Sozialisationen prägen unsere Gesellschaft: Wer erzählt wie, und was ist uns dabei wichtig?